Eckhard Grauer schreibt.

Eckhard Grauers Liebe, Lust und Leidenschaft gilt von jeher dem Schreiben.

Nicht nur, dass sämtliche Leibssle- und Musik-Texte (für die er 2012 eine Art CD-Stipendium vom renommierten „Förderverein Schwäbischer Dialekt e.V." erhielt) aus eigener Feder stammen, nein. Bis heute berichtet er für verschiedene Publikationen über die vielen Dinge, die ihm im Leben so begegnen: Ballonfahrten über der Schwäbischen Alb, der große Preis der Motorrad GP in Mugello, ein Kochbuch mit einem Koch-Nationaltrainer, Sketche fürs Radio, aber auch Arbeiten, die in den Bereich PR und Werbung fallen.

Er verbrachte in seinem Berufsleben viele Jahre in Redaktionen und Agenturen, wo er zahlreiche Zeitschriften, Magazine und sonstige Druckerzeugnisse verantwortete. Einen kleinen Teil davon sehen Sie auf den folgenden Seiten.

Daneben erarbeitet er Konzeptionen für Firmen, moderiert Veranstaltungen, spielt bei Musikclips auch mal den englischen Robert Lemke oder einen Police Officer.

Schwabenrock mit Witz und Power
Reutlinger Gea

GRAUERS ROCK

NEUE CD - ONNÔNEMMINOH
Nach der 2010 erschienenen CD „Gozmilljonisch guznuis Album" (Kritik: „Das ist Literatur!") und dem 12er-Tonträger „Grauers Rock" (Kritik: „Ein vitales Lebenszeichen im gar nicht so artenreichen Biotop des Schwabenrock") ist die neue Scheibe „Onnônemminoh". Das saftige Ergebnis einer Zusammenarbeit mit den international bei handverlesenen Musikern aus dem obersten Regal gefragten Harald Wester und Andy Susemihl. Beide sind, wie Grauer, genuine Schwaben. Und sie langen rein! Kein Geschwurbel, kein Kompromiss, kein Heckmeck:. Rock auf Schwäbisch ohne Karrasalb, Kittelschurz und Kehrwoch. Rock'n'Roll meets Schwab'n'Power!

(Onnônemminoh: isch schwäbisch. Heißt übersetzt: Und dann nehm ich noch ...)

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Rock'n'Roll meets Schwab'n'Power
mit der Süddialektrock-Band GRAUERS ROCK

GRAUERS ROCK heißt die mitreißende Schwabenrock-Band des Reutlinger Kabarettisten Eckhard Grauer, der mit seinem "Leibssle" und auch ohne Kordhut erfolgreich auf Baden-Württembergs Bühnen unterwegs ist.

Auch GRAUERS ROCK sammelt quer übers Ländle ihre Meriten („Schwabenrock mit Witz und Power"). Mit Werken aus eigener Feder, die hemdsärmelig, leidenschaftlich, rotzig, aber auch manchmal fast literarisch vom täglichen Leben erzählen, in schwäbischer Sprache, selbstbewusst, doch weit entfernt von Volkstümelei. Schönheitswahn, schwäbischer Minderwertigkeitskomplex, Feierlaune - alles ist dabei und wird witzig aufgespießt, gefüttert von Grauers launig-kabarettistischen Anmoderationen. Echt, packend, schwäbisch.

Diese Band macht so richtig Bock auf Schwabenrock
Nürtinger Zeitung

Musik

Rockende Schwaben von der Achalm heizen mächtig ein
Schwäbische Zeitung

Presse

31.08.2022, Reutlinger Generalanzeiger - ENINGEN. Eigentlich war für Eckhard Grauer der Schwabenrock tot. Vorbei die Zeiten, da Songs von Wolle Kriwanek oder Schwoißfuaß bei den Schulfeten rauf und runter liefen, Acts wie Hank Häberle oder Grachmusikoff auf Augenhöhe mit den rheinländischen Kollegen von BAP agierten. Nur Grauer rockte noch auf Schwäbisch. Aber als der SWR seine Band auslud mit der Begründung »Dialekt? Da schalten die Leute ab!« und stattdessen die Höhner einlud, da war Grauer klar: Das mit Rock auf Schwäbisch ist gelaufen.

Also wollte der Eninger Multikünstler sich lieber auf seine Karriere als schwäbischer Comedian konzentrieren. Bloß kam ihm im Februar 2022 ein Spaziergang mit dem Drummer Harald Wester dazwischen. Der wiederum einen gewissen Andy Susemihl ins Spiel brachte, seines Zeichens Kopf von Rock & Rollinger. Susemihl, früher Gitarrist von Sinner und U.D.O., hatte zeitweise in Los Angeles gelebt, mit eigenen Stücken auf einer Platte mit Gary Moore, Steve Vai, Joe Satriani und Michael Schenker firmiert und in Wacken auf der Bühne gestanden. Wenn Kaliber wie Wester und Susemihl fragten, konnte Grauer schlecht nein sagen.

So ist sie nun raus, die dritte Platte von »Grauers Rock«. Wozu Wester und Susemihl sämtliche Instrumentalparts lieferten. Das Ergebnis sind sechs Stücke Edelrock für Kenner mit instrumentalem Feinschliff, traumhaft ausbalancierten Arrangements und der erdigen Stimme Eckhard Grauers als passend rauem Gegenpol.

Blues als Opener
Der Opener »Alles isch besser« ist ein bewegender Blues über dem sphärischen Kräuseln der Akustikgitarre, wobei Grauers Stimme anrührend zwischen Schmerz und Sehnsucht schwankt. Als Kontrast folgen zwei aufgekratzte Rock-'n'-Roll-Nummern, die auch soundmäßig so richtig sprühen. In der ersten, »Ich bin so frei«, besingt Grauer seine Unabhängigkeit und seinen Unwillen, sich irgendwas vorschreiben zu lassen. In knackigem Schwäbisch klingt dieses Freiheits-Statement noch einmal so schön.

Die zweite Rock-'n'-Roll-Nummer »Weil i Fleisch so mag« ist hingegen eine augenzwinkernde Anti-Vegetarismus-Hymne. Da kommt der Komiker in ihm durch, der gern aktuelle Trends gegen den Strich bürstet. Der trockene sprachliche Witz, den er dabei zu den tanzbaren Beats entfaltet, ist fast schon eine Hommage an Wolle Kriwanek. »Sie hat mal träumt« ist wiederum großes Songwriter-Kino, tiefschürfend und packend im gesungenen Erzählton: die Geschichte einer Frau, die nach dem Tod ihres Mannes im Pflegeheim landet. Wahrhaft erschütternd.

Zum Ausklang wird's mit zwei Songs noch mal richtig rockig. In »I bin immer nachts auf« besingt Grauer seine Liebe zu den dunklen Stunden. Und »Maultasch' in der Brüh« ist noch mal eine gewitzte Abrechnung mit allem, was ihm so auf den Geist geht. Das alles wird von Harald Wester mit treibenden Beats bestückt und von Andy Susemihl mit manchem Gitarrensolo zum Genießen gekrönt. Grauer sieht die Platte als Finale und womöglich als Abschied vom Schwabenrock. Schade wär's. Aber vielleicht lässt er sich ja noch ein weiteres Mal umstimmen. (GEA)

 

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