PLÄTSOGG | echt. packend. schwäbisch.

Plätsogg ist das Derivat der mitreißenden Schwabenrock-Band „Grauers Rock“ des Reutlinger Kabarettisten Eckhard Grauer („Leibssle“), die quer übers Ländle ihre Meriten sammelt („Schwabenrock mit Witz und Power“). 

 

Plätsogg  präsentiert die Lieder aus Grauers eigener Feder als Kammermusik. Musik, die hemdsärmelig, leidenschaftlich, rotzig, aber auch manchmal fast literarisch vom täglichen Leben erzählt, in schwäbischer Sprache, selbstbewusst, doch weit entfernt von Volkstümelei. Schönheitswahn, schwäbischer Minderwertigkeitskomplex, Feierlaune - alles ist dabei und wird witzig aufgespießt, gefüttert von Grauers launig-kabarettistischen Anmoderationen. Echt, packend, schwäbisch.



Als Leibssle bringt er reihenweise die Menschen in der Region zum Lachen. Wird auf der Straße erkannt, angesprochen. Doch neben einem begnadeten Kabarettisten steckte in Eckhard Grauer schon immer eine Musikerseele. Diese lebt er seit Kurzem mit seiner Band »Grauers Rock« aus und zeigt sich von einer Seite, die die meisten kaum kennen.

 

»Keine Sorge«, beruhigt Eckhard Grauer alle, die ihn in der Rolle seiner Kabarett-Figur lieben, »Leibssle ist nicht tot.« Er hat nur eine kleine Pause gemacht und kommt jetzt mit einem neuen Programm auf die Bühne. Doch sein Erschaffer hat seit Kurzem eine neue alte Leidenschaft: die Musik. Grauer erinnert sich: »Ich habe schon früher viel Musik gemacht. Für mich, mit Freunden musiziert.« Im Jahr 2007 hat er angefangen, die Lieder, die er während der ganzen Zeit geschrieben hat, ins Leibssle-Programm aufzunehmen. Und weil das von Show zu Show immer besser funktionierte, entstand daraus die Idee, das Ganze in Bandform zu bringen. Klar, warum auch nicht, schließlich war Eckhard Grauer ein Profi auf der Bühne.

 

EINEM IRRTUM AUFGESESSEN Doch was sich wie ein logischer Schritt anhört, entpuppte sich gleich als Irrtum. Ein Kinderspiel war das nicht. »Ich dachte, wenn ich als Bandleader kabarettistisch auftrete und die Lieder kabarettistisch ansage, dann wird das wie von allein klappen.« Falsch gedacht. Musikanmoderation, sagt er, sei etwas vollkommen anderes. Kurz vor seinem 50. Geburtstag hatte Grauer ein für ihn komplett neues Feld betreten – und musste lernen. »Und ich war anfangs sehr unsicher und aufgeregt«, erinnert sich der Kabarettist und Musiker. Das, was andere im Teenageralter machen, nämlich erste Erfahrungen als Frontmann einer Band sammeln, verschob sich bei Grauer um einige Jahrzehnte nach hinten. Doch er lernte schnell. »Das Spielen mit der Band macht mir unheimlich viel Spaß«, sagt er heute. Und auch das, was er auf der Bühne macht, macht Spaß. Es ist ehrliche, handgemachte Rockmusik mit schwäbischen Texten. Nein, »Schwobarock« sei das nicht. Die Band nennt das lieber »Süddialekt-Rock«. »Wir singen nicht von Maultaschen und Kehrwoche!« Vielmehr sind die Songs Geschichten, denen man gerne zuhört – nur eben auf Schwäbisch. Etwas anderes kam für Grauer allerdings nie in Frage. Als waschechter Reutlinger Bub ist Schwäbisch einfach seine Sprache.

 

ALS REUTLINGER BUB SINGT MAN SCHWÄBISCH Wenn man wie er als Schwabe aufwachse und auch beruflich als Kabarettist der Dialekt immer präsent sei, dann denke man auf Schwäbisch auch schneller als Hochdeutsch. »Ach komm hör uff« kommt dann auch entsprechend leichter über die Lippen als »Jetzt hören Sie doch auf«. Wobei, ob er Hochdeutsch überhaupt könnte, hier gar keine Frage ist. »Ich bin seit 30 Jahren im schreibenden Gewerbe tätig, ich kann auch Hochdeutsch zu Papier bringen. Und das so, dass es authentisch wäre«, sagt er. Aber warum solle er denn nicht auf Schwäbsich singen? »Ich erzähle schließlich von mir, von meinem Leben, von meiner Heimat.« Diese Heimat wird er nicht so schnell los, genauso wenig wie seine Bühnenfigur Leibssle. Schließlich hat Grauer durch diese Figur überhaupt das Bühnenspiel gelernt, so ganz abstreifen kann er diesen Anzug nicht. Nicht, wenn man ihn auf der Straße in seiner Heimat Eningen erkennt. Und auch nicht, wenn er mit seiner Band auf der Bühne steht. Wenngleich er stoisch versichert, als Frontmann der Band spiele er Leibssle nicht. Da ist er er selbst. Doch wie viel Leibssle steckt inzwischen in Eckhard Grauer? Das kann auch Grauer selbst nicht beantworten. Auf jeden Fall steckt mehr in ihm als nur sein Alter Ego. Mindestens ein begnadeter Musiker, mehr noch ein charismatischer Frontmann.Als Leibssle bringt er reihenweise die Menschen in der Region zum Lachen. Wird auf der Straße erkannt, angesprochen. Doch neben einem begnadeten Kabarettisten steckte in Eckhard Grauer schon immer eine Musikerseele. Diese lebt er seit Kurzem mit seiner Band »Grauers Rock« aus und zeigt sich von einer Seite, die die meisten kaum kennen. 


ECKHARD GRAUER

GESANG, KLAVIER


JOACHIM "FRISCHE" FRITZ

BASS, KLAVIER


FRANK "FRANKI METALBACH" MITTELBACH

GITARRE, BASS



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